Windows 10 1803: Wiederherstellungspartition

Ich bin in den letzten Tagen über einen Bug bei der Installation von Windows 10 1803 gestolpert. Nach dem erfolgreichen Upgrade von Version 1709 ist die Wiederherstellungspartition (hier wird ein Windows RE abgelegt) nicht entfernt worden. Windows meldet nun stetig: Laufwerk E: ist voll. Über die Datenträgerverwaltung lässt sich das Laufwerk nicht entfernen. Also geht es mit der Brechstange – in diesem Fall Diskpart – ans Werk:

Es wird eine Eingabeaufforderung mit erweiterten Rechten benötigt. Ein rechtsklick auf die Windows-Schaltfläche bringt uns hier schnell ans Ziel: Eingabeaufforderung (Administrator). Nach dem Start der Diskpart.exe sind folgende Befehle auszuführen:

list disk
select disk 0*
list partition
select partition 1*
detail partition
remove
exit

*Die Bennenung der Disk 0 und Partition 1 kann von System zu System abweichen und muss ggf. angepasst werden.

Die Eingabeaufforderung kann geschlossen werden oder mittels Eingabe von exit beendet werden.

Zeit für neue Hardware

Nach gut 4 Jahren war es gestern an der Zeit, meinen alten Prozessor samt Speicher, Board und SSD in den Ruhestand zu schicken. Der AMD Phenom II 1090T hat immer zuverlässig seinen Dienst verrichtet, doch ist er mit der Zeit einfach zu oft an seine Leistungsgrenzen gekommen. Vor allem hat meine Grafikkarte, eine GeForce 1060 GTX, welche bereits vor einigen Monaten eine AMD R9 290 Tri-X OC Edition ersetzt hat, gar nicht ihre volle Leistung ausspielen können.

 

 

 

 

Mit AMD Prozessoren bin ich immer zufrieden gewesen, ich war der Marke schon seit Jahren treu. Warum also zu Intel wechseln, wenn mit dem AMD Ryzen 5 ein leistungsfähiger (und vor allem bezahlbarer) Prozessor auf dem Markt ist? Es sollte ein AMD Ryzen 5 1600 (boxed, mit Wraith Spire Kühler) werden. Mit 3.2GHz, 6 Kernen und 12 Threads hat er ordentlich Dampf unter der Haube. Das Mainboard kommt (wieder mal) aus dem Hause ASRock. Das AB350M Pro4 ist ein µATX-Board mit einem AMD B350 Chipsatz. Ich habe mich bewusst für dieses Board entschieden, da es eine M.2 Schnittstelle hat, welche über PCIe 3.0 x4 angebunden wird (dazu später mehr). Die zweite M.2 ist lediglich per SATA angebunden. Neben vier Speicherbänken (64GB maximal) hat es als weiteres Highlight einen USB-C Anschluss. Die restliche Ausstattung ist mehr oder weniger Standard.

Die SATA SSD wurde durch eine M.2 NVMe SSD ersetzt. Der Schritt von 240GB zurück auf 120GB war zu verkraften, so war die SATA SSD seinezeit nie über 40% ausgelastet. Der Leistungsgewinn der Corsair Force Series MP500 zur SATA SSD ist gigantisch. Von theoretischen 500MB/s bzw. 520MB/s lesen/schreiben auf 3000MB/s bzw. 2400MB/s lesen/schreiben ist deutlich spürbar. Der Performancegewinn gleicht die Reduzierung des Speichervolumens um 50% definitv aus! Der Arbeitsspeicher ist ein “Abfallprodukt” aus einer Aufrüstung eines PC eines Bekannten. Ich habe dort vier Riegel mit jeweils 4GB DDR4-2133 sehr günstig erwerben können. In anbetracht des günstigen Preises waren mir Leistungsdaten an dieser Stelle vorerst nicht so wichtig. Vielleicht werden die Riegel in der nächsten Zeit noch gegen etwas schnellere Speichermodule ausgetauscht. (Nachtrag: Ich habe einen weiteren Test mit zwei “hochwertigen” 8GB Modulen eines Bekannten durchgeführt: keine nennenswerten Veränderungen!)

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